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Dienstag 05.11.2013 | 19:30
Haus Böll, Mühlenstr. 9/Ecke Grubenstraße
Rostock

Skype Mama

Die Folgen der Wanderarbeit für Familie und Gesellschaft in Osteuropa

Europa ist durchzogen von unsichtbaren Strömen: Menschen reisen ein, arbeiten, reisen wieder aus. Hunderttausende Männer und Frauen verlassen regelmäßig ihre Heimat in Osteuropa, um irgendwo weiter westlich als Pflegekraft, Erntehelfer oder Bauarbeiter Geld zu verdienen. Manche kommen nach ein paar Monaten wieder nach Hause, andere sind jahrelang im Ausland. Wie ergeht es ihren Kindern, die bei ihren Großeltern aufwachsen oder bei nur einem Elternteil? „Skype Mama" versammelt ukrainische Geschichten über das zerrissene Leben in zwei Welten. Eintritt: 3,-/ 2,- EUR (ermäßigt) Moderation: Dr. Ludmila Lutz-Auras, Universität Rostock "Skype Mama", edition.fotoTAPETA 2013, herausgegeben von Kati Brunner, Marjana Sawka und Sofia Onufriv.

Referent_in: Sofia Onufriv, Herausgeberin des Bandes "Skype Mama"

Veranstalter: Heinrich-Böll-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern

Die Heinrich Böll Stiftung Mecklenburg-Vorpommern sieht ihre Aufgabe in der Organisation des Dialogs und der Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten Themen. Deshalb organisieren wir Bildungsveranstaltungen, deren Ziel es ist, BürgerInnen an gesellschaftlichen Debatten und politischen Entwicklungen teilhaben zu lassen. Hierzu wollen wir eine breite demokratische Kompetenz zur Durchsetzung einer lebendigen Demokratie fördern. Dabei arbeiten wir sowohl mit Vereinen und Bürgerinitiativen als auch mit wissenschaftlichen Einrichtungen und Instituten zusammen. Unsere Veranstaltungen verstehen wir als ein Angebot, sich mit politischen und gesellschaftlichen Fragestellungen auseinander zu setzen und als einen Ort, in dem politisches Agieren reflektiert werden kann.