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Montag 11.11.2013 | 19.00
Brasserie Hermann, Gützkower Straße 1
Greifswald

Heimweh und Trennungsschmerz

Wenn Kinder aus ihrer Heimat fliehen müssen

Der Völkermord in Ruanda, der aus dem Ethnienkonflikt zwischen Hutu und Tutsi hervorgegangen ist, stellt in der Nachkriegszeit ein fast beispielloses Verbrechen dar. Innerhalb von nur wenigen Wochen zwischen April und Juli 1994 werden schätzungsweise 1.000.000 Angehörige der Tutsi und gemäßigte Hutu systematisch umgebracht und mehrere hunderttausend Menschen müssen aus ihrer Heimat in benachbarte Länder flüchten, wo nichts für ihre Ankunft vorbereitet ist. Der Aufbau der Flüchtlingslager muss in aller Eile durchgeführt und improvisatorisch geleitet werden. Der Ruander Ndayambaje Emmanuel, zum Zeitpunkt der Geschehnisse noch ein Jugendlicher, erzählt von seinen persönlichen Erfahrungen und denen seiner Landsleute. Dem wird eine kurze Einführung in die Geschichte des Landes und des Konfliktes vorangestellt, um einen Überblick zu geben.

Referent_in: Ndayambaje Emmanuel

Veranstalter: Unicef Hochschulgruppe Greifswald

Die Unicef Hochschulgruppe besteht seit 2011 und ist in Greifswald und Umgebung für die Rechte der Kinder aktiv.