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Mittwoch 06.11.2013 | 19:30
Schleswig-Holstein-Haus, Puschkinstraße 12
Schwerin

Goodbye Auto

Lesung und Gespräch mit Carsten Otte

Ein Leben ohne Auto ist unmöglich. Keineswegs, meint der überzeugte Nicht-Autofahrer Carsten Otte. In seinem Buch "Goodbye Auto" beschreibt er sein Leben ohne Führerschein. Und er ist viel unterwegs. Zu Fuß, mit dem Fahrrad, der Bahn. Manchmal auch im Auto – als Beifahrer. In „Goodbye Auto“ erzählt er von seinen abenteuerlichen Reisen, kuriosen Begegnungen und überraschenden Erlebnissen auf autolosen Wegen durchs Land. Aber ist das Leben ohne PKW tatsächlich ein Trend? Funktioniert es nur in urbanen Zentren oder auch im ländlichen Raum? Wie werden wir in Zukunft mobil sein? Und welche Mobilitätsinitiativen gibt es vor Ort bereits? Diese und andere Fragen wollen wir gemeinsam mit dem Publikum und dem Autor nach der Lesung diskutieren.

Referent_in: Carsten Otte

Veranstalter: Heinrich-Böll-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern

Die Heinrich Böll Stiftung Mecklenburg-Vorpommern sieht ihre Aufgabe in der Organisation des Dialogs und der Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten Themen. Deshalb organisieren wir Bildungsveranstaltungen, deren Ziel es ist, BürgerInnen an gesellschaftlichen Debatten und politischen Entwicklungen teilhaben zu lassen. Hierzu wollen wir eine breite demokratische Kompetenz zur Durchsetzung einer lebendigen Demokratie fördern. Dabei arbeiten wir sowohl mit Vereinen und Bürgerinitiativen als auch mit wissenschaftlichen Einrichtungen und Instituten zusammen. Unsere Veranstaltungen verstehen wir als ein Angebot, sich mit politischen und gesellschaftlichen Fragestellungen auseinander zu setzen und als einen Ort, in dem politisches Agieren reflektiert werden kann.


Dienstag 12.11.2013 | 17:00
Eiskristall, Stadtteiltreff am Berliner Platz, Pankower Str. 1-3
Schwerin

Ein Augenblick Freiheit

Leben ist mehr als nur Sein - Film und Diskussion

Es gibt für Flüchtlinge kaum legale Wege nach Europa. Der Film "Ein Augenblick Freiheit" ist ein in österreichisch-französisch-türkischer Koproduktion hergestelltes Filmdrama und der erste Kinospielfilm des österreichisch-iranischen Regisseurs Arash Riahi. Der Film, der von unterschiedlichen Schicksalen erzählt, wurde international mehrfach ausgezeichnet. Drei Flüchtlingsgruppen aus dem Iran, darunter zwei Kurden, flüchten mit Hilfe von Schleppern und Lotsen, teils zu Fuß, teils mit Pferden, teils mit dem Auto, über das iranisch-türkische Grenzgebirge in die Türkei. In einem heruntergekommenen Hotel kreuzen sich deren Wege erstmals, der Film erzählt von deren unterschiedlichen Fluchtmotiven, Auswanderungszielen, Vorstellungen von der Zukunft und den vielfältigen Hindernissen, die der weiteren Emigration nach Deutschland im Wege stehen.

Referent_in: Moderation: Ulrike Seemann-Katz

Veranstalter: Flüchtlingsrat MV e. V. in Kooperation mit "Die Platte lebt e. V."

Der Flüchtlingsrat setzt sich ein für faire Asylverfahren, Durchsetzung der Menschenrechte für Flüchtlinge und arbeitet gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. Er berät Asylsuchende, geduldete und anerkannte Flüchtlinge sowie Bürgerkriegsflücht­linge, haupt- und ehrenamtlich tätige Personen, Vereine und Initiativen, die in der Flüchtlingsarbeit tätig sind, organisiert Weiterbildungen, Aktionen rund um das Thema Flucht und Asyl. Er vermittelt Hilfe und Begleitung für Flüchtlinge zu Ärzten, Beratungsstellen, Rechtsanwälten usw. und koordiniert und fördert die Vernetzung der Flüchtlingsarbeit in MV. www.fluechtlingsrat-mv.de Die Platte lebt e. V.: Förderung und Koordination der Stadtteilarbeit, Unterstützung und Förderung von Projekten, Maßnahmen und Aktivitäten in allen Bereichen der Gemeinwesenarbeit, insbesondere in der Jugendarbeit, Bildung, Kulturarbeit, Alten- und Senioren sowie der Sozialen Integration. www.dieplattelebt.de


Samstag 16.11.2013 | 10:00-17:00
Musik- und Kunstschule ATARAXIA, Arsenalstr. 8
Schwerin

Walk-Act Entschleunigung

- eine Frage der Zeit oder eine Frage der Kultur?

Dem Streben nach Verlangsamung liegt die Auffassung zugrunde, dass die gesellschaftliche und vor allem wirtschaftliche Entwicklung in den Industriegesellschaften eine Eigendynamik gewonnen habe, die Hektik und sinnlose Hast in alle Lebensbereiche hineintrage und dabei jedes natürliche und insbesondere menschliche Maß ignoriere (Wikipedia). Entschleunigung in der Fußgängerzone - was passiert, wenn wir der „industrialisierten Lebensgeschwindigkeit“ eine „entschleunigte Gehgeschwindigkeit“ entgegensetzen? Ein theatrales Experiment mit 3 verschiedenen Gruppen in 3 Städten Mecklenburg-Vorpommerns. In einem eintägigen Theaterworkshop werden spielerisch Elemente des Straßentheaters erprobt und in einem Walk-Act umgesetzt. Und dann ab in die Fußgängerzone. Teilnahmebeitrag 5 €, Anmeldung 0381-454409.

Referent_in: Kim Lukacs und N.N.

Veranstalter: Ökohaus e.V. Rostock und Musik- und Kunstschule Ataraxia e.V. Schwerin

ist eine staatlich anerkannte Einrichtung der Weiterbildung. Zweck des Vereins ist die Förderung von Bildung und Erziehung mit dem Ziel, Mitmenschen zu ökologischem, sozialem, solidarischem und basisdemokratischem Bewusstsein zu ermutigen und zu befähigen.

Kooperationspartner: Musik- und Kunstschule ATARAXIA e.V. Schwerin. Unsere Schule ist ein Ort der Begegnung. Der Name ATARAXIA steht für unsere Philosophie: Mut zum Entdecken der eigenen Kreativität. Wir schaffen Räume und Möglichkeiten, Gefühle künstlerisch auszudrücken und damit das Selbstvertrauen zu stärken. Das verhilft in unserer schnelllebigen Zeit zu innerer Ruhe und Toleranz, macht uns unerschütterlich ... mit Musik, Tanz und Kunst.


Mittwoch 20.11.2013 | 19.00
Schleswig-Holstein-Haus, Puschkinstr. 12
Schwerin

Agrarmarktentwicklung im Spannungsfeld einer wachsenden Nachfrage nach Biomasse für Nahrung und Kraftstoffe

Der täglich Weg zur Arbeit, Urlaubsreisen, ganzjährige Gemüsevielfalt im Supermarkt, Textilien, die vor dem ersten Tragen schon zehntausende von Kilometern hinter sich gebracht haben: steigender Individualverkehr und globalisierte Warenströme führen weltweit zu einem Anstieg des Energiebedarfs und Ressourcenverbrauchs für den Transportsektor. Mit dem Ziel, fossile Rohstoffe einzusparen, unabhängiger von Ölimporten zu werden und Treibhausgasemissionen zu senken, werden Biokraftstoffe in vielen Ländern, so auch in der EU, staatlich gefördert. Doch mit welchen Auswirkungen auf das Leben der Menschen und die Nutzung von Land und Landschaft sind die daraus folgenden Entwicklungen der Agrarmärkte verbunden? Und welchen Beitrag können Biokraftstoffe tatsächlich zu einer nachhaltigeren Mobilität leisten?

Referent_in: Dr. Petra Salamon, Thüneninstitut für Marktanalyse

Veranstalter: Evangelische Akakdemie der Nordkirche

Die Evangelische Akakdemie der Nordkirche schafft in ihren Veranstaltungen Räume der Begegnung für Menschen und Meinungen aus verschiedenen Breichen der Gesellschaft. Ob in Themen der Religion, Politik, Wirtschaft, Umwelt oder Kultur – im Diskurs suchen wir zu einer ethisch verantworteten Urteilsbildung zu kommen.

Kooperationspartner: Diakonisches Werk Mecklenburg-Vorpommern e.V.